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Projekt: New Work in Kommunen

Virtueller Start am 10. März 2021

Der Begriff New Work steht wie kein anderer für den Wandel unserer Arbeitswelt und scheint "hipp". Er ist immer häufiger Titel von Veranstaltungen, Publikationen und Organisationen. New Work lässt sich gut vermarkten, so dass der Begriff für viele Projekte – vorrangig neue Raumkonzepte – herhalten muss. Was ist New Work aber wirklich? Und was bedeutet New Work für Kommunen?

Zu diesen Fragen möchten wir mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe Antworten finden und den Begriff New Work für Kommunen umsetzbar machen. Kern des Projekts ist die Bedeutung von New Work für Kommunen. Praktische Beispiele und Methoden sollen ein kommunales Verständnis fördern und die Umsetzung in der Praxis unterstützen.

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Auftaktworkshop

Am 10. März 2021 trafen sich Gudrun Burhorn, Andrea Stertz, Ruven Schönfeld und Kathrin Seiter mit kommunalen New Work-Expertinnen und -Experten.

Wir wollten den "Begriffsdschungel" durchdringen und erste Strukturen benennen, mit Hilfe derer New Work für Kommunen umsetzbar wird. Darüber diskutierten wir gemeinsam intensiv im Plenum sowie in Breakout-Sessions.

Bei diesem Austausch wurde deutlich, wie viele gute kommunale Beispiele es bereits gibt und wie vielschichtig diese sind. Von flexiblen Arbeitsformen, wie Home Office und mobile Arbeit, über neue Formen der Zusammenarbeit, die vor allem Einfluss auf Strukturen und Führung haben, bis hin zu der Frage nach dem Sinn der Arbeit: New Work drückt sich bereits in vielen Bereichen in den Kommunen aus.

Als Ergebnis wurde noch einmal klar, dass es auf eine offene Haltung ankommt. Fehlt diese, laufen Instrumente und Methoden ins Leere.

Neben inhaltlichen Diskussionen wurden gemeinsame Anforderungen an das Ergebnis des Projekts "New Work in Kommunen" formuliert. Diese wurden in Nutzerstorys festgehalten und bilden nun den Rahmen für die Erarbeitung der Inhalte, wie z. B. "Als Leitung des Haupt- und Personalamts, möchte ich Methoden an die Hand bekommen, um in der Verwaltung ein Verständnis von New Work herstellen zu können."

Alle Teilnehmenden waren sich zum Abschluss der Veranstaltung einig: Mit einer guten Struktur lässt es sich auch virtuell "workshoppen". Pandemiebedingt geht es daher im April mit dem nächsten virtuellen Treffen weiter.

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Bildnachweise:
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