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Nachhaltig handeln – Eine Frage der digitalen Balance?

Diskussion im KGSt®-CDO-Netzwerk

Nachhaltigkeit ist einer der prägenden Begriffe unserer Zeit. Längst wird die Smart City als "Smart Sustainable City" diskutiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und insbesondere der Fridays-for-Future-Bewegung ist das Thema noch stärker als bisher in Politik und Verwaltung angekommen.

"Smart" heißt nicht mehr gleich "Technologie". Genauso heißt "Nachhaltigkeit" aber auch nicht (nur) "Klimaschutz" – wenngleich es sich dabei um ein sehr wichtiges Thema handelt. Vielmehr geht es bei Nachhaltigkeit um eine Balance mit Blick auf die vier Dimensionen Ökonomie, Ökologie, Soziales und Technologie.

"Nachhaltig handeln" ist eine essenzielle kommunale Verantwortung. Aber wie genau gelingt das in der Praxis? Wie erreichen Kommunen eine "digitale Balance" – sowohl im Kontext ihrer Smart-City-Strategien als auch bei der Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung und des OZG?

Im Rahmen unseres CDO-Netzwerk-Treffens am 30. März 2021 diskutierten rund 30 kommunale CDOs mit Joachim Schonowski, Smart City-Experte, konkrete Ansatzpunkte für nachhaltige(re)s Handeln in Kommunen. Dabei betrachtete der Innovationszirkel exemplarisch die Themenschwerpunkte Daten, Mobiles Arbeiten und OZG-Umsetzung.

Methodisch ging es insbesondere auch darum, zu untersuchen, wie Nachhaltigkeit "messbar" wird. Zu diesem Zweck wurden zunächst konkrete Facetten der einzelnen Themenschwerpunkte beschrieben, dann Aspekte zu den vier Dimensionen der Nachhaltigkeit erarbeitet und daraufhin konkrete Kennzahlen und Indikatoren identifiziert.

Auf diese Weise ist es möglich, die Nachhaltigkeit fest in Smart City- und Digitalisierungsstrategien zu verankern und sie integriert mit dem digitalen Wandel zu betrachten. Ein erstes "Testfeld" haben wir damit beschritten. Die Erkenntnisse werden wir in unserer ideellen Arbeit heranziehen.

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock