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KGSt®-Prozess-Symposium 2021

Rückblick auf eine virtuelle Veranstaltung mit Teilnahmerekord

Am 26. April 2021 drehte sich bei uns alles rund um das Thema Prozessmanagement in Kommunen. Das KGSt®-Prozess-Symposium fand bereits zum 8. Mal und erstmals in virtueller Form statt und konnte mit 215 Teilnehmenden einen neuen Rekord verzeichnen. Das steigende Interesse an der Veranstaltung ist für uns ein klarer Indikator für die Professionalisierung des kommunalen Prozessmanagements.

 Matthias Hörmeyer (oben), Volker Scharfen, Bünyamin Atlig, Marina Gerth, Bianca Dembach (unten v. l. n. r.) Matthias Hörmeyer (oben), Volker Scharfen, Bünyamin Atlig, Marina Gerth, Bianca Dembach (unten v. l. n. r.)

Mit den zwei Themenschwerpunkten "Das OZG prozessorientiert umsetzen" und "Prozessmanagement-Praxis und Trends" wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Am Vormittag ging es um das Onlinezugangsgesetz (OZG). Die beiden Referenten Karl-Peter Klinger, Lehrbeauftragter der Fernuniversität Hagen und der Hochschule Rhein Waal, sowie Volker Scharfen, KGSt-Referent im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement, boten einen umfangreichen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Kontext der OZG-Umsetzung. Schwerpunkte der beiden Impulse waren das Once-Only-Prinzip, die Registermodernisierung, das EfA-Prinzip ("Einer für Alle") sowie die föderalen OZG-Umsetzungsstrukturen und die an vielen Stellen mangelnde Einbindung der kommunalen Ebene.

Im Anschluss tauchten die Referierenden Bünyamin Atlig, Kreis Düren, Marina Gerth, Enzkreis und Bianca Dembach, Stadt Bonn, in die kommunale Praxis der OZG-Umsetzung ein und zeigten aus ihren individuellen Perspektiven und Funktionen heraus, wie OZG-Anforderungen in Kommunen aktuell umgesetzt werden.

Nachmittags hieß es dann "Prozessmanagement-Praxis und Trends". Nachdem Matthias Hörmeyer, KGSt-Referent im Programmbereicht Organisations- und Informationsmanagement, über aktuelle Aktivitäten der KGSt zum Prozessmanagement berichtet hatte, folgten vier praxisnahe Impulse von Dr. Rudolf Hauber, Stadt München, Gert Lefèvre, Kreis Bergstraße, Martina Derst, Kreis Germersheim sowie Patrick Roßkothen, Wissen und Werkzeug. Die Referierenden gaben Einblicke, wie Prozessmanagement in einer Kommune installiert und proaktiv vorangetrieben bzw. weiterentwickelt werden kann. Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln heraus boten sie den Teilnehmenden Ideen und Praxisanregungen.

Zudem konnten sich alle Teilnehmenden in verschiedenen Websessions – und während der Mittagspause in Lunchräumen – an Workshops beteiligen und die Inhalte aus den Vorträgen gemeinsam reflektieren und diskutieren. Hier unterstützten, neben den Referierenden, das anwesende KGSt-Team bestehend aus Matthias Hörmeyer, Stefanie Stückrad, Katharina Weber und Hendrik Ewens.

Der Austausch und die Interaktion auch in dieser digitalen Veranstaltung waren uns als KGSt besonders wichtig. Schließlich hat sich das KGSt®-Prozess-Symposium in den letzten Jahren für viele kommunale Praktikerinnen und Praktiker als festes Format mit Netzwerk-Charakter etabliert. Mit den virtuellen Workshops konnten wir den Netzwerk-Charakter in diesem Jahr erneut erleben.

Bereits heute freuen wir uns auf das 9. KGSt®-Prozess-Symposium, das für den 25. und 26. April 2022 in Frankfurt am Main geplant ist. Informationen und die Anmeldemöglichkeit dazu folgen im Herbst 2021.

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