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Kommunales Liquiditätsmanagement in der Coronakrise –
In vier Schritten kann es gelingen!

Die Coronakrise hat den Druck auf die kommunalen Haushalte erhöht. Auf der Einnahmeseite brechen die Erträge weg und auf der anderen Seite erhöhen sich die Ausgaben durch Mehrbelastung z. B. beim Gesundheitsschutz.

 Kommunale Liquiditätsplanung in vier Schritten Kommunale Liquiditätsplanung in vier Schritten

Die Grundlagen der finanziellen Planung haben sich somit schlagartig verändert und die Kommunen müssen entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die finanziellen Auswirkungen zu steuern. Eine Möglichkeit ist dabei auch die tagesscharfe Liquiditätsplanung. Dabei geht es um die Steuerung der Zahlungsströme, also der Ein- und Auszahlungen.

Bei der Liquiditätsplanung handelt es sich um eine eher kurzfristige Planung, die sich auf einen Zeitraum von einem Jahr erstreckt. Sie kann monatlich, wöchentlich oder täglich durchgeführt werden. Welche Intervalle zur Planung gewählt werden, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Der Prozess der Planung lässt sich dabei in vier Phasen abbilden (siehe Grafik).

Nach der Ermittlung der Zahlungsströme erfolgt eine Gegenüberstellung der Ein- und Auszahlungsströme. Verbleibt dabei ein Saldo der positiv (Überdeckung) oder negativ (Unterdeckung) ist, sollten die liquiden Mittel gegebenenfalls angelegt werden – bei einer Überdeckung – bzw. bei einer Unterdeckung sollte ein Ausgleich herbeigeführt werden (Kreditaufnahme).

Damit weitere Aussagen zur Liquidität getroffen und die Prognose des/der Budgets verbessert werden können, werden die Plan- und Istwerte über einen längeren Zeitraum, i. d. R. mehrere Monate, gegenübergestellt. Nur so lässt sich erkennen, ob die Ziele (Plan) erreicht, übertroffen (Überdeckung) oder verfehlt (Unterdeckung) wurden.

Durch eine tagesaktuelle Betrachtung aller Banksalden, Kreditlinien und der erwarteten Ein- und Auszahlungen lässt sich der Finanzstatus einer Kommune feststellen (Überprüfung Finanzstatus). Im nächsten Schritt (Liquidität planen) wird aufgrund der Zahlungsströme der Vergangenheit die Liquidität zukünftiger Perioden geplant. Eine Gegenüberstellung der erwarteten Ein- und Auszahlungen zeigt Unter- bzw. Überdeckungen auf (Liquiditätsstatus bestimmen). So lässt sich die Liquidität besser steuern und gegebenenfalls Engpässe erkennen und überbrücken. Im vierten und letzten Schritt wird die Liquiditätsreserve überprüft. Dies kann z.B. anhand des in der Satzung festgelegten Maximalbetrags für Liquiditätskredite sein.

Wichtige Erfolgsfaktoren für das Managen der kommunalen Liquidität sind die periodengerechte Erfassung der Buchungsvorfälle, ein effektives Forderungsmanagement und die Einrichtung eines Cash Poolings.

Unsere Mitglieder können den Report 18/2014 kostenlos herunterladen: Kommunales Liquiditätsmanagement am Beispiel der Stadt Leverkusen.

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