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Integrationsmonitoring 2.0 im Vergleich

Auftaktveranstaltung zu neuem Vergleichsring am 1. Juli 2021

Auf Grundlage unseres aktuellen Berichts Integrationsmonitoring 2.0 (13/2020) planen wir einen neuen Vergleichsring. Mit diesem Bericht hat die KGSt, gemeinsam mit kommunalen Praktikerinnen und Praktikern, eine neue Grundlage für das Integrationsmonitoring entwickelt.

Für das Integrationsmonitoring 2.0 wurden einheitliche statistische Kennzahlen definiert, die über den Stand der Integration in die jeweilige Aufnahme- bzw. Stadtgesellschaft Auskunft geben. Dafür wurden die Indikatoren des Vorgängerberichts aus dem Jahr 2006 kritisch überprüft und bereinigt sowie um neue Indikatoren, z. B. zu den Handlungsfeldern Bildung und Sprache, ergänzt. Zusätzlich wurde das neue Handlungsfeld "Abbau von Diskriminierung" aufgenommen.

Das überarbeitete Indikatorenset hilft den Kommunen, bessere Voraussetzungen für die Vergleichbarkeit der örtlichen Situationen in der kommunalen Integrationspolitik zu schaffen. Nicht zuletzt liefert der Bericht Impulse für die Weiterentwicklung des Integrationsmonitorings als Teil einer wirkungsorientierten Steuerung, die zum Ziel hat, eine wirksame Teilhabe unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft zu ermöglichen.

Der Bericht Integrationsmonitoring 2.0 steht für KGSt-Mitglieder zum Download zur Verfügung.

Auf Grundlage des Berichts planen wir einen bundesweiten Vergleichsring für Städte ab ca. 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit Hilfe des interkommunalen Kennzahlenvergleichs und einem gesteuerten Erfahrungsaustausch soll evaluiert werden, wo Integrationsprozesse erfolgreich verlaufen und in welchen Bereichen Defizite bestehen.

Das Monitoringsystem verfolgt dabei das Ziel, den Stand des Integrationsprozesses zu verschiedenen Zeitpunkten aufzuzeigen und seine Entwicklung überprüfbar zu machen. Dabei soll gemeinsam mit den teilnehmenden Kommunen ermittelt werden, wie die gewonnenen Daten für die Steuerung im Bereich Integration praktisch eingesetzt werden können. Die Vorstellung guter Maßnahmen rundet das Projekt ab.

Der Vergleichsring wird im Verlauf des Projekts die Daten für die Jahre 2020 und 2021 erheben und auswerten. Weiterhin werden spezielle Themen vertiefend bearbeitet, die noch gemeinsam bestimmt werden.

Am Donnerstag, den 1. Juli 2021 von 9:00 bis 12:00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, sich in einer unverbindlichen und kostenlosen digitalen Auftaktveranstaltung über die Vergleichsarbeit zu informieren. Anmeldungen nimmt Selina Bast gerne entgegen.

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