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Gemeinsam wird es KI – Ideen für gemeinwohlorientierte
KI-Anwendungen prämiert

Anika Krellmann für die KGSt als Jurorin mit dabei

Innovation entsteht im Team: Die besten Ideen werden dann entwickelt, wenn Menschen mit verschiedenen Blickwinkeln und Organisationen mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammenkommen. Dafür steht auch die Civic Innovation Platform (CIP) von der Denkfabrik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die KGSt unterstützt die CIP im Rahmen einer ideellen Kooperation.

 Abbildung 1 Bundesminister Hubertus Heil zusammen mit dem Expert*innen-Team des Ideenwettbewerbs Abbildung 1 Bundesminister Hubertus Heil zusammen mit dem Expert*innen-Team des Ideenwettbewerbs "Gemeinsam wird es KI". (Bildnachweis: BMAS / Thomas Rafalzyk)

Die Civic Innovation Platform stellt eine beteiligungsorientierte soziale Technikgestaltung von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Mittelpunkt und fördert damit deren gemeinwohlorientierten Einsatz. Es geht darum, Akteure aus Wirtschaft, Start-ups, NGOs, Verwaltungen, Forschungseinrichtungen und aus der Zivilgesellschaft zusammenzubringen und sie bei der Entwicklung guter Ideen für den Einsatz einer KI, die Lebens-, Arbeits- und Standortqualität verbessert, zu unterstützen.

25 solcher Ideen aus den Bereichen Wissen & Lernen, Verwaltung & Demokratie, Inklusion & Diversität sowie Arbeit & Partizipation wurden durch Bundesminister Hubertus Heil im Rahmen eines Ideenwettbewerbs am 10. März 2021 prämiert.

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Die KGSt begleitet den Ideenwettbewerb

KGSt-Referentin Anika Krellmann diskutierte als Mitglied der Jury die Ideen und hielt die Laudatio für eines der Themenfelder.

Der Ideenwettbewerb zeigte, wieviel Potenzial in den multidisziplinär angelegten Teams steckt. Es schlossen sich beispielsweise Kommunen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, um gemeinsam Lösungen für ein spezifisches Problem im entsprechenden Themenfeld zu finden.

Viele der Ideen im Bereich Verwaltung & Politik haben einen kommunalen Bezug und zeigen anschaulich, wie Leistungen und Prozesse mit KI effizienter und effektiver gestaltet werden können. Sie haben auch häufig einen wirkungsvolleren Umgang mit Daten zum Ziel.

Die Ideen aus allen Themenfelden zeigen, was mit KI möglich ist und inspirieren dazu, tradierte Prozesse infrage zu stellen. Der Ideenwettbewerb ist damit nicht nur ein Vehikel für gemeinwohlorientierte KI, sondern schafft auch Orientierung.

Allen Beteiligten wurde anhand praktischer und lebhaft präsentierter Ideen verdeutlicht, welche Möglichkeiten Künstliche Intelligenz bietet. Gleichzeitig wird ein intersektoraler Austausch angestoßen und das Augenmerk auf echte Sinnstiftung gelenkt. Netzwerke aufbauen, gemeinsam Ideen vorantreiben und das Gemeinwohl vor Ort stärken: All das sind auch Leitideen des KGSt-Ökosystems der Digitalisierung.

KI bei der Kreisstadt Bergheim

Unter den Prämierten war auch die Kreisstadt Bergheim. Mit ihrer Idee "KI für Antragsmanagement in der öffentlichen Verwaltung" ist sie unter den 25 Bestplatzierten gelandet. Gemeinsam mit der Westphalia Datalab GmbH setzte sich Bergheim zum Ziel, die Prozesse in der öffentlichen Verwaltung effizienter und transparenter zu gestalten.

Ein intelligentes Antragsmanagement soll es den Beschäftigten ermöglichen, das Antragsvolumen frühzeitig einzuschätzen, Arbeitsprozesse zu optimieren und den Antragstellenden auf diese Weise realistische Bearbeitungszeiten zu kommunizieren.

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 Abbildung 2 Mitglieder der Gewinner*innen-Teams zusammen mit Geraldine de Bastion. (Bildnachweis: BMAS / Thomas Rafalzyk) Abbildung 2 Mitglieder der Gewinner*innen-Teams zusammen mit Geraldine de Bastion. (Bildnachweis: BMAS / Thomas Rafalzyk)

Leitgedanken einer Digitalen Kommune

Auch in einer Digitalen Kommune sind "Testfelder" von großer Relevanz. Es braucht Raum zum Experimentieren und Ausprobieren. Die KGSt unterstützt die Civic Innovation Platform und den Ideenwettbewerb auch deshalb, weil sie genau diese Herangehensweise und damit den Innovationsprozess als Ganzes fördern.

Bei allen ausgezeichneten Skizzen handelt es sich um Ideen, die in einem nächsten Schritt durch das Preisgeld von jeweils bis zu 20.000 Euro und die unterstützende Begleitung zu Konzepten ausgearbeitet werden sollen. Daher fand im Anschluss an die Prämierung auch ein erster Vernetzungsworkshop statt.

Das Potenzial guter gemeinwohlorientierter Ideen liegt dabei einerseits in einer kreativen Idee, die auf einen Bedarf antwortet oder eine Lösung anbietet. Es liegt aber andererseits auch in der Zusammensetzung der Projektpartnerschaft, aus der heraus eine kreative Dynamik entsteht und durch welche die Gemeinwohlorientierung im Konzept verankert wird.

Der Ideenwettbewerb geht in die zweite Runde

… und die KGSt bleibt als Unterstützerin dabei. Das BMAS führt das Erfolgsmodell dieses Ideenwettbewerbs fort. Sofern Sie eine gute Idee haben, die Sie in einem multidisziplinären Team weiterentwickeln wollen, gilt es, die Chance zu nutzen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.civic-innovation.de.

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