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Für die Stadt Dortmund heißt es "Open Source first"

Do-FOSS: Dortmund braucht Freie Software

Open-Source-Software ist ein Baustein für die Stärkung der Digitalen Souveränität. Denn mit dem Einsatz von Open-Source-Software werden Herstellerabhängigkeiten reduziert. Ihr Einsatz ist also eine Strategie, um die kommunale IT selbstbestimmt und offen zu gestalten.

Die Entscheidung für Open Source ist darüber hinaus eine entscheidende Stellschraube und "Türöffner" für interkommunale Zusammenarbeit, z. B. im Rahmen von Entwicklungsgemeinschaften.

Die Stadt Dortmund geht hier einen Schritt voran: Nach einer intensiven Vorbereitung seitens der Verwaltung hat der Dortmunder Rat im "Memorandum Digitalisierung 2020 bis 2025" die Digitalisierung zu einer politischen Führungsaufgabe erklärt. In diesem Zuge wurden am 11. Februar 2021 zwei zentrale Beschlüsse für Open-Source-Software gefasst:

  1. "Wo möglich, Nutzung von Open-Source-Software."
  2. "Von der Verwaltung entwickelte oder zur Entwicklung beauftragte Software wird der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt."

Die Verwaltung muss zukünftig für jeden proprietären (herstellerspezifischen) Softwareeinsatz begründen, warum keine Open-Source-Software eingesetzt werden kann.

Mit dem zweiten Beschluss entspricht der Rat dem Anliegen der Kampagne "Public, Money? Public Code!". Was mit öffentlichen Geldern finanziert wird, soll der Allgemeinheit zur Nutzung zur Verfügung stehen. Für Software wird dies über eine entsprechende "Open-Source-Lizenz" erreicht.

Einen großen Anteil an diesem Erfolg trägt die Dortmunder Initiative für Freie und Open-Source-Software (Do-FOSS). Die zivilgesellschaftliche Initiative besteht aus rund zehn Personen, die sich für die Verbreitung und den Einsatz von Open-Source-Software engagieren.

Ihr Geschäftsführer Christian Nähle ist auch Mitglied der KGSt-Arbeitsgruppe "Open Source in Kommunen". Dort entsteht ein KGSt®-Bericht mit praxisorientierten Hinweisen zum Thema Open-Source-Software und zum Aufbau einer Open-Source-Governance in Verwaltungen. Die Erfahrungen aus Dortmund fließen also in die Projektergebnisse ein.

Einen ersten Einblick in die strategische Herangehensweise einer Großstadt zur Stärkung von Open Source am Beispiel der Stadt Dortmund erhalten Sie im Dokument Do-FOSS – Dortmunder Initiative für Freie und Open-Source-Software.

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock