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Buchtipp: Sozialraumorientierung 4.0

Das Fachkonzept: Prinzipien, Prozesse & Perspektiven

Ist es möglich, in einem Sozialstaat ein Unterstützungssystem zu etablieren, das sich sowohl bedarfsgerecht als auch wirtschaftlich, also effizient verhält?

Die gewohnten Marktmechanismen fehlen hier ja nicht nur, die Interessen sind sogar gegen ein effizientes System gerichtet: der Empfänger von Sozialunterstützung ist tendenziell darauf aus, mehr zu bekommen und der vom Staat bezahlte Leistungserbringer – vom Sozialarbeiter bis zur Chefin einer karitativen Organisation – will sich auch nicht selbst um die Aufträge bringen.

Also sollte man davon ausgehen, dass die Ausgangsfrage getrost verneint werden kann und die Ineffizienz des Sozialsystems nur durch Kontrollen und vor allem enge Budgets ausgeglichen werden kann.

Das Buch "Sozialraumorientierung 4.0" gibt dennoch eine andere Antwort. Leicht verständlich und nachvollziehbar zeigt er nicht nur die Tücken althergebrachter Arbeitsweisen auf, sondern formuliert mit dem Fachkonzept der Sozialraumorientierung auch Lösungen aus dem vorhin beschriebenen Dilemma.

Wer daher den Mut aufbringt, bestehende Hilfesysteme zu hinterfragen und sich auf den steinigen Weg sozialer Innovation machen möchte, findet hier sicher Hilfestellung.

Der beinahe 300 Seiten starke Band bleibt nicht nur beim theoretischen Hintergrund des nunmehr schon langjährig praxiserprobten Fachkonzepts, sondern bietet auch zahlreiche Tipps, Erklärungen und "Leitfäden" für Praktikerinnen und Praktiker.

Ein Werk zum Vorbereiten, Nachschlagen und Vertiefen. Ein Werk, das trotz der vielen Diskussionsbeiträge rund um die Sozialraumorientierung in dieser Kompaktheit bisher noch gefehlt hatte.

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock